Jen’Zen Q ist in aller erster Linie Rapper.
Er nimmt diese Berufung ernst und trainiert beinahe täglich dafür. Denn nur Übung macht den Meister. Und das ist sein Ziel.
Aber auch außerhalb der Rapwelt ist Jen’Zen Q aktiv. Denn er hat begriffen, dass man nicht darauf warten sollte, dass andere Menschen kommen und etwas aufbauen werden. Man muss sich selbst bewegen, wenn man etwas erreichen will.
HipHop Jams
Seit Oktober 2006 steigt in regelmäßigen Abständen die legendäre HipHop Jam namens „QFlowZ“, die er bei seiner Rückkehr nach Freiburg gegründet hat und seither mit seiner Q-NeXioN am Leben hält und weiterentwickelt.
Im März 2007 hat er mit seinem guten Freund DJ Andi Tablez sogar die Prinz Pi – Donnerwettertour im Freiburger Jazzhaus veranstaltet. Supportacts waren K.I.Z. und Kollegah. Das Konzert verlief überraschenderweise erfolgreich und hat sehr viele Fans begeistern können.
So arbeitet er als Musiker auch gerne hinter den Kulissen. Denn wo kann sich der Untergrund sonst präsentieren, wenn nicht auf selbstorganisierten Untergrund Jams?
Weitere Infos: www.myspace.com/QFlowZ
2. HipHop Netzwerk mindart79
Im Frühling 2007 hat er zusammen mit dem Rapper Ben Birdy das HipHop Netzwerk namens „mindart79“ gegründet, welches die Zusammenarbeit der Freiburger HipHop Künstler und Aktivisten erleichtern und nachhaltig fördern soll.
Jeder kann mitmachen. Als Mitglied ist man unabhängig und geht keinerlei Verpflichtungen ein. Dafür genießt man aber einen wichtigen Vorteil. Viele HipHopper haben sich durch mindart79 kennen gelernt. Man kann gut voneinander lernen und findet schneller Gleichgesinnte.
Die Vernetzung der einzelnen Kräfte ist für das Überleben eines Künstlers in der HipHop-Szene extrem wertvoll.
Weitere Infos: www.myspace.com/mindart79
3. Freiburger Kultur- und Bildungszentrum Z
Er hat sich in jüngster Vergangenheit auch im „Z“ versucht und leitete von
August - September 2007 mit tatkräftiger Unterstützung von mindart79 das Projekt „Pimp my Z!“, was die Renovierung und Neustrukturierung des Freiburger Jugendkulturzentrums Z zum Ziel hatte. Er hoffte dort Raum, Zeit, Mittel und starke, gleichgesinnte Partner zu finden, um den Traum von einer großartigen, deutschen Kultur zu realisieren. Leider wurde er von der Arbeitshaltung seiner Vorgesetzten schwer enttäuscht, weshalb er diesem Ort nach getaner Arbeit schweren Herzens den Rücken zuwenden musste. Dort ist offensichtlich doch kein Platz für junge, engagierte, ehrgeizige Menschen vorhanden.
4. Rap auf der Straße
Gegenwärtig setzt er seine Kraft dafür ein, dass die Posse namens „mindart Allstarz“ entsteht.
Mit dieser Formation will er das Projekt „Rap auf der Straße“ weiterentwickeln, das mit der Gründung von mindart79 seit Mai 2007 enthusiastische Rap-, Freestyle-, Graffiti- und Breakdanceshows in die Fußgängerzone der Freiburger Innenstadt gebracht hat.
Er beabsichtigt bis Anfang des nächsten Jahres ein überzeugendes Team für städteübergreifende Straßenauftritte gebildet zu haben, damit der ursprüngliche HipHop Flavour in Deutschland nicht verloren geht.
5. Colours – Zeig Farbe
Weiterhin ist das Projekt „Colours“ in Planung. Hier wird versucht, die multikulturellen Einflüsse Deutschlands mit deutschem HipHop zu vermischen.
„Ich finde es schade, dass sich Deutsche und Ausländer, Ausländer und Deutsche oder auch Ausländer und Ausländer häufig gegenseitig die Fresse einschlagen, weil sie von Vorurteilen, Unsicherheit oder Ängsten beherrscht werden.
Colours – Zeig Farbe! ist eine Initiative, um multiQL-turelle Musiker mit HipHoppern bekannt zu machen. Jeder kann mitmachen. Und jeder kann zeigen, was er drauf hat. Wenn es dann QL läuft, macht man Qunst zusammen, z.B. einen Song zwischen albanischem Sänger und deutsch-türkischen Rappern; wenn es Streit gibt, battlet man sich mit stylez. Wir HipHopper haben nämlich etliche Formen des battles entwickelt – vom Freestylebattle, Breakdancebattle, bis zum Sketchbattle findet mit Sicherheit jeder CharaQter einen Stil, um seine Meinung oder Überlegenheit auf eindruQsvolle Art und Weise auszudrüQen. Das ist viel überzeugender als sich bloß zu prügeln. Und das ist die ursprüngliche Idee von HipHop, die wir vermitteln wollen. Außerdem war HipHop schon immer BrennpunQt multiQL-tureller AQtivitäten. Gibt es eine andere Sub-QL-tur, die so viele verschiedene Einflüsse und Hautfarben in sich vereinigt?“ erläutert er seine Idee lebhaft.
Nach einem ersten kleineren Probelauf, wartet die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe aber leider noch immer auf einen Förderer.
6. Der Spielfilm „Alles oder nixx“
So lautet der Titel der neusten Spielfilmidee von „Black Dog e.V.“, die bis Mitte des Jahres 2008 realisiert werden soll.
„Alles oder nixx“ erzählt die Geschichte des jungen Rappers David, der um jeden Preis den Durchbruch als deutscher Rapstar schaffen will. Dafür lässt er sich sogar mit einem zweifelhaften Gangsterboss ein, der ihm unsichere Aufträge für schnelles Geld anbietet. Schließlich erkennt David aber, dass er sich nicht um jeden Preis verkaufen will und es kommt zu einem gefährlichen Streit zwischen dem Boss und ihm.
Die Dreharbeiten beginnen ab Februar 2008 und Jen’zen Q spielt die Hauptrolle des David.
Man darf gespannt sein, ob Jen’Zen Q auch als Schauspieler überzeugend ist.
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